Arnika Heilpflanze

Heilpflanzen & Heilkräuter Arnica montana

Steckbrief Arnika

Heilpflanze Arnika – Wirkung ©chiarafornasari-Fotolia.com

Arnika wird auch Bergwohlverleih genannt. Wie der Name schon sagt wächst sie im Hochgebirge. Sie wächst auf sauren Böden, auf Wiesen und Weiden. Sie gehört zu den geschützten Arten, deshalb ist das Sammeln der  Pflanze untersagt. Sie ist erst seit dem 18. Jahrhundert in der Pflanzenheilkunde für äussere Beschwerden eingesetzt worden. Arnikaprodukte, das sind Salben und Tinkturen, die entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Die Wirkstoffe der Heilpflanze helfen bei Schwellungen, Prellungen, Verstauchungen oder Blutergüssen. Ihre heilenden Wirkstoffe befinden sich in der Blüte.

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema Heilpflanzen und Heilkräuter Arnika Steckbrief – Wirkung, Inhaltsstoffe und Anwendung.  

 

Pflanzenportrait – Beschreibung

Die Arnika gehört in die Pflanzenfamilie der Korbblütler. Sie wächst im Hochgebirge auf sauren Boden, auf Wiesen und Weiden. Sie zeigt breite behaarte Blätter, die bis auf zwei in einer Basalrosette stehen und gelbe Blütenkörbchen haben. Ihre Blütezeit ist im Juni und Juli. Es ist eine stark riechende Staudenpflanze.

Vor dem Verzehr der Arnikapflanze wird dringlichst abgeraten, da es zu Lähmungen, Herzrythmusstörungen etc. kommen kann. Aus diesem Grund ist von einem Arnikatee ebenfalls ohne ärztlichen Rat abzusehen.

 

Heilende Inhaltsstoffe

Die heilenden Inhaltsstoffe in Arnika sind: Ätherische Öle, Glykoside, Thymol, Bitterstoff Arnicin.

 

Heilwirkung Arnikapflanze

Heute wird die Pflanze nur in potenzierter Form für Herzbeschwerden eingesetzt. Ansonsten nutzt man ihre Heilwirkung meist über die Haut in Salbenform. Sie wirkt heilsam bei:

  • Durchblutungsstörungen
  • Herzmuskelschwäche
  • Wunden
  • Entzündungen im Mund- Rachenraum
  • Schwellungen
  • Prellungen
  • Verstauchungen
  • Sportverletzungen
  • Muskelkater
  • Venenerkrankungen
  • Zerrungen
  • Quetschungen
  • Rückenschmerzen
  • Gelenkschmerzen
  • Blutergüsse

 

Auf den Spuren der Geschichte

Arnika hat erstaunlicherweise eine spärliche Geschichte als Heilpflanze. Hildegard von Bingen erwähnte sie vermutlich in ihren Schriften. Wir wissen, dass die Bauern sie im Mittelalter für die Zubereitung einer Tinktur nutzten, die für entzündliche Erkrankungen eingesetzt wurde. Besonders bekannt wurde Arnika durch Sebastian Kneipp. Angeblich hat Johann Wolfgang von Goethe beim Schreiben regelmässig Arnikatee getrunken. 

Achtung! Vor einer innerlichen Einnahme von Arnika in jeglicher Form wird ohne ärztlichen Rat unbedingt abgeraten!

 

Hier erhalten Sie eine komplette Übersicht aller Heilpflanzen & Heilkräuter von A – Z mit Anwendungsgebieten

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens


 

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