Aromatherapie Majoran

Ätherisches Öl Origanum majorana – Weg mit Verspannungen!

Ätherisches Öl Majoran - Wirkung u. Anwendung

Ätherische Öle Majoran – Wirkung u. Anwendung ©BVDC-Fotolia.com

Majoran ist seit langer Zeit ein beliebtes Heilkraut. Es hat zutiefst wärmende Eigenschaften. Diese wirken auf Leib und Seele gleichermaßen lindernd und beruhigend.

Das Aroma der ätherischen Öle wird bei Niedergeschlagenheit als besonders angenehm empfunden. Majoranöl lindert Verspannungen, Kopfschmerz und Migräne.

Schon die alten Ägypter verwendeten ihn wegen seiner heilenden Eigenschaften und weil es den Menschen half, Kummer zu überwinden.

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Pflanzenportrait

Ursprünglich soll Majoran wohl aus Asien stammen, wächst aber heute überall in Europa.  Es gibt drei Arten: den Gartenmajoran, den Kretischen Majoran und den Wilden Majoran oder auch Origano. 

Der Gartenmajoran, oder auch süßer Majoran, ist ein kleiner Strauch mit ovalen gräulichen Blätter. Von Juni bis September zeigen sich rosafarbene, weisse oder malvenfarbige Blüten in knotenförmigen Trauben. Sein ätherisches Öl besitzt wärmende Eigenschaften.

 

Aromatherapie Majoran –  Tröstender Duft

Ätherisches Majoranöl hat ein wohltuendes und beruhigendes Duftthema. In der Aromatherapie wird es in der Duftlampe, in der Aromaküche, in Sport- und Massageölen, als Badezusatz, für Inhalationen und als Kompressen benutzt. Das ätherische Öl duftet würzig, warm und krautig.

 

„Betäubende“ Eigenschaften und Wirkung

Majoran empfiehlt sich besonders, wenn Sie unter Schlaflosigkeit oder Nervosität leiden. Ätherisches Majoranöl entfaltet auf den Körper folgende Eigenschaften:

  • entspannend
  • bei Kopfschmerz und Migräne
  • bei Stress
  • bei Verspannungen
  • bei Krämpfen
  • erleichtert bei Verrenkungen, Zerrungen, Muskelkrämpfen und Neuralgien
  • wirksam bei Regelschmerzen
  • erleichtert bei Bronchitis und Asthma
  • bei Zahnfleischentzündungen

 Seelisch wirkt es:

  • bei Angstzuständen
  • bei Schlafstörungen
  • bei Gereiztheit und Hysterie
  • bei Kummer und Einsamkeit

Wirkung auf die Haut:

  • bei Altersflecken
  • steuert die Entschlackung des Bindegewebes

 

Auf den Spuren der Geschichte

Majoran war in Indien den Göttern Shiva und Vishnu geweiht.

Bei den alten Griechen galt die Pflanze als ein Symbol der Ehrfurcht und Liebe. Erst durch die Berührung der Aphrodite soll er seinen Duft erhalten haben.

In der Renaissance war er beliebt zur Behandlung von Brustinfektionen. Mit Honig vermischt wurde er gegen Husten eingesetzt.

Mit ihm wurde Aufzeichnungen nach Wallenstein von rheumatischen Schmerzen und einer Erkältung erlöst.

1876 verordnete Cazin in seiner Geschichte der Heilkräuter das Küchenkraut gegen nervöse Beschwerden, Schwindelanfälle, Epilepsie und Gedächtnisverlust.

 

Anwendung – Tipps und Rezepte

Vorsicht! Nicht anzuwenden während der Schwangerschaft.

Bei Schlaflosigkeit und nervöser Erschöpfung – Im Vollbad – Mischen Sie 5 Tropfen Majoranöl, 2 Tropfen Orange und 1 Becher Sahne in heißes Badewasser. Baden Sie 30 Minuten.

Als Einreibung abends bei Schlaflosigkeit – Mischen Sie 6 Tropfen Majoran, 4 Tropfen Orange und 2 Teelöffel Mandelöl. Jeden 2. Abend den Körper damit einreiben.

Bei Zahnfleischentzündungen – Als Mundwasser – Geben Sie in 300 ml abgekochtes Wasser 1 Tropfen Majoranöl.

Bei Verzerrungen und Muskelkrämpfen – Bodyoil – Mischen Sie 4 Tropfen Majoranöl, 3 Tropfen Ingwer und 1 Tropfen Orange auf 30 ml Neutrales Öl. Reiben Sie die betroffenen Stellen morgens und abends ein.

Bei Gereiztheit, Kummer und innerlicher Verspanntheit – Inhalation – Geben Sie in eine Schüssel abgekochtes Wasser 2 Tropfen Majoran. Inhalieren Sie den Dampf für 10 Minuten. Wiederholen Sie die Inhalation 1 mal täglich.

Bei Altersflecken – Gesichtsmaske – Mischen Sie 1 Tropfen Majoran, 1 Tropfen Zitrone und 1 Tropfen Lavendel in 1 Esslöffel Honig. Tragen Sie die Maske auf das gereinigte Gesicht auf. Lassen Sie die Maske 15 Minuten einwirken.

 

Hier erhalten Sie weitere Rezepte und Beschreibungen aller ätherischen Öle >

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens


 

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