Aromatherapie Rosmarin

Ätherisches Rosmarinöl – Schnupper Dich wach!

Ätherische Öle Rosmarin Verwendung

Ätherisches Öl Rosmarin – Wirkung und Anwendung ©Kanusommer-Fotolia.com

Rosmarin nennt man bei uns auch „Brautkleid“. Die Römer nannten ihn „ros maris“, was Meerestau bedeutet. Sie vertraten die These, dass der ausgeprägte Geruch durch den Tau des Meeres verursacht wird.

Seit Jahrtausenden werden die magischen Eigenschaften genutzt.  In der Aromatherapie, der Aromaküche und in der Pflege der Haut ist Rosmarin ein beliebtes Kraut.

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema ätherische Öle Rosmarin. Wirkung, Rezepte und Anwendung für Körper, Geist und Haut.

 

Pflanzenportrait

Die Pflanze zählt zu den Lippenblütlergewächsen. Es ist ein immergrüner Strauch, der eine Höhe von 2 Meter erreichen kann. Die Blätter und Blüten erzeugen einen stark aromatischen Duft. 

 

Aromatherapie mit Rosmarinöl – Balsam für Geist und Seele

Das Duftthema vom Rosmarinöl ist stärkend, belebend und konzentrationsfördernd für das Wesentliche.  

 

Göttliche Eigenschaften – Die wohltuende Wirkung

Ätherisches Öl Rosmarin entfaltet auf den Körper folgende Eigenschaften:

  • stark kreislaufanregend
  • durchblutungsfördernd
  • antiseptisch
  • stoffwechselanregend
  • entkrampfend
  • schleimlösend
  • antiseptisch

Seelisch wirkt es:

  • anregend
  • konzentrationsfördernd
  • gedächtnisstärkend

Wirkung auf die Haut:

  • verbessert die Durchblutung  
  • bei unreiner fetter Haut
  • unterstützend gegen Cellulite

 

Magische Geschichte

In aromatischen Pflanzen ist der Duft, griechischer Überlieferung nach, göttlichen Ursprungs. Um die Entstehung von Rosmarin bildeten sich diverse Legenden. Die Blütenfarbe ist mit der christlichen Mythologie verbunden, denn die ursprünglich weißen Blüten nahmen zu Ehren von Maria ihr himmlisches Blau an. 

Bei den Griechen war Rosmarin die heilige Blume des Olymps und der Aphrodite geweiht.

Auch die Römer benutzten die Zweige als Opferkult für ihre Hausgötter. In ägyptischen Pharaonengräbern fand man bereits Spuren von Rosmarinzweigen.

Der römische Dichter Horaz gab die magischen Eigenschaften des Rosmarins in Versen wieder. Es wurde zum Symbol der Liebe und des Todes.  

Seit Karl dem Großen wird der Anbau gefördert.

Der Aberglaube besagte, dass Rosmarinzweige böse Geister vertreibt.Während der Pest räucherten die Menschen Krankenzimmer damit aus und man trug Rosmarinsträusse zum Schutz vor Ansteckung bei sich.  

In Hamlet wurde das wohlriechende Kraut zum Symbol der Treue ernannt.

Rosmarinöl wird seit dem 13. Jahrhundert in den meisten Arzneibüchern erwähnt.

 

Tipps und Rezepte

Tee bei grippalem Infekt 1 gehäuften Teelöffel Rosmarinblätter mit 1/4 Liter heißem Wasser übergießen und 15 Minuten ziehen lassen. Morgens und abends eine Tasse trinken.

Für die Duftlampe bei Antriebsschwäche: Geben Sie 4 Tropfen Rosmarin-Öl, 2 Tropfen Pefferminz-Öl und 3 Tropfen Zitronen-Öl in die Duftlampe.

Zur allgemeinen Anregung Geben Sie 1 Tropfen Lavendel, 3 Tropfen Rosmarinöl, 3 Tropen Zitronen-Öl und 2 Tropfen Bergamotteöl in die Duftlampe.

Für Morgenmuffel Mischen Sie 1 Tropfen Rosmarinöl in Ihr Duschgel.

Vollbad „Fit am Abend“ Geben Sie in 1 Tasse Milch 5 Tropfen Rosmarin Öl und 2 Tropfen Pfefferminzöl. Die Mischung ins Badewasser geben und 20 – 30 Minuten baden.

„Fußfit“ Machen Sie ein belebendes Fußbad: Mischen Sie dazu 1 Esslöffel Honig, 1 Esslöffel Meersalz und 5 Tropfen Rosmarinöl.

 

 Hier erhalten Sie eine komplette Übersicht aller ätherischer Öle >

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens


 

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