Ayurveda VataTypen Eigenschaften

Dosha Vata – Merkmale & Subdoshas

Vata Subdoshas Erklärung

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Welcher Dosha Typ bin ich? In diesem Artikel geht es um den Vata Typ und dessen Eigenschaften. Vata-Typen reagieren zum Beispiel stärker auf Berührungen und auf laute Geräusche empfindlich. Sie benötigen eine ruhigen Platz zum Schlafen. Was sind die Ursachen für eine Störung? Wie sind die Symptome? Woran erkenne ich diesen Dosha Typ? Was sind die Subdoshas?

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema: Ayurveda Dosha: Merkmale & Subdoshas. Woran erkenne ich Vata?

 

Woran erkenne ich Vata? – Auswirkungen & Merkmale  

Vata wird mit dem Tast- und Hörsinn in Verbindung gebracht, deswegen sind Vata-Typen auch geräuschempfindlicher und reagieren stärker auf Berührungen und Umarmungen. 

Die Auswirkungen bei ausgeglichenem Dosha Vata sind:

  • guter und fester Schlaf
  • gute Verdauung
  • Harnwege funktionieren einwandfrei
  • klarer und wacher Geist
  • lebendig und lebhaft
  • ideenreich
  • schnelles Denken
  • die Gefühle sind fröhlich und beschwingt
  • der Orientierungssinn ist ausgeprägt
  • feine Wahrnehmung
  • ausgeprägtes Musikempfinden
  • gutes Rhythmusgefühl
  • die Haare sind fein
  • die Haut ist gesund
  • zarte Augenbrauen
  • zarte Wimpern
  • wacher und lebendiger Blick
  • der Appetit ist normal
  • Bedürfnis nach regelmäßigen Speisen
  • bevorzugt leichte Speisen

 

Die Symptome bei einer Vata Störung sind:

  • rauhe, trockene Haut
  • trockene, struppige und glanzlose Haare
  • Gewichtsverlust
  • Angst
  • Rastlosigkeit
  • Verstopfung, Blähungen
  • Schwäche und Konzentrationsschwäche
  • Schlaflosigkeit
  • schreckhaft, hektisch
  • übersensibel
  • nervös
  • fühlt sich unter Zeitdruck
  • berührungsempfindlich
  • kein Genuss an Musik
  • kalte Hände, Füße
  • viele Falten in der Handfläche
  • dunkle Augenringe
  • trockene Augen
  • nervöse Störungen

 

Die Ursachen für ein nicht ausgeglichenes Dosha Vata können sein:

  • übermäßiger Sport
  • kein ausreichender Nachtschlaf
  • zu viel Rohkost
  • Kummer und Sorgen
  • Aufregung
  • Spätherbst und Winter
  • Kälte
  • Feuchtigkeit

 

Die Vata-Subdoshas – Der Lebensatem

Es gibt fünf Vata-Subdoshas. Sie alle sind Teile des Lebensatems. Diese Kraft ist die Lebensenergie der Natur und der Schöpfung. Die Subdoshas stehen untereinander in Beziehung und geben die energetische Dynamik des Organismus wieder.

  1. Subdosha Prana – Ist der vorwärtsstrebende Atem und hat seinen Sitz in Kopf, Herz und Lungen. Prana ermöglicht die geistigen und gefühlsmäßigen Sinneserfahrungen, das normale Atmen und die Herztätigkeit
  2. Subdosha Udana – Ist der aufsteigende Atem und hat seinen Sitz in Ohren, Nase, Kehle und im Brustkorb. Udana ermöglicht das Sprechen, Atmen, Husten, Schlucken und Niesen
  3. Subdosha Samana – Ist der aufnehmende Atem und hat seinen Sitz im Magen und im Zwölffingerdarm. Samana ermöglicht die Peristaltik, Verdauung, Assimilation und Trennung der Nährstoffe von den Abfallprodukten
  4. Subdosha Apana – Ist der abwärts gerichtete Atem und hat seinen Sitz im Beckenbereich, Därmen und Fortpflanzungsorgane. Apana ermöglicht die Ausscheidung über Darm und Blase, Menstruation, Sexualfunktionen, Wehen und Entbindung. Aus geistiger Sicht steht es für die Fähigkeit, loslassen zu können. Ist Apana gestört, kann es sich im Festhalten von negativen Gedanken und Gefühlen zeigen. Es ist gewissermaßen die Wurzel von Vata.
  5. Subdosha Vyana – Ist der ausströmende Atem und hat seinen Sitz überall im Körper. Es ermöglicht die Funktionen von Kreislauf, Nervensystem und Tastsinn

 

Anleitung zur Selbstmassage – Bauch-Abhyanga

Die meisten Störungen von Vata haben im Subdosha Apana ihren Ursprung. Diese behutsame Bauchmassage stärkt Apana und harmonisiert die Verdauungskraft, so dass der Mensch wieder eine übergreifende und intakte Verdauung des Lebens hat. Der beste Zeitpunkt ist abends vor dem Schlafengehen.

Eine Bauch-Abhyanga ist empfehlenswert bei folgenden Beschwerden:

  • Darmkrämpfe, Blähungen, Magen-Darm-Störungen
  • Darmträgheit u. Verstopfung
  • Menstruationsbeschwerden
  • Blasenschwäche
  • chronische Rückenschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Gereiztheit, schwache Nerven
  • Schlafstörungen

 

Anleitung zur ayurvedischen Selbstmassage – So wird’s gemacht

  • Erwärmen Sie Sesamöl im Wasserbad auf Körpertemperatur. Nehmen Sie eine Schüssel heisses Wasser und 2 Handtücher
  • Legen Sie sich entspannt auf den Rücken auf ein großes Badetuch
  • Geben Sie etwas Öl auf den Bauch, dass die Hand gut gleitet
  • Massieren Sie den Bauch mit sanften Streichbewegungen im Uhrzeigersinn. Der Nabel bildet den Mittelpunkt. Mit leichtem Druck massieren Sie etwa fünf Minuten
  • Legen Sie nun ein feuchtheißes Tuch für einige Minuten auf. Danach abtrocknen und etwas ausruhen

 

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Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens

 

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