Diabetes mellitus

Zuckerkrankheit – Ursachen & Symptome vom Diabetes Typ 2

Diabetes Auswirkungen auf den Körper

Diabetes mellitus Ursachen und Symptome ©Warren Goldstein by Fotolia.com

Einfach erklärt ist Diabetes mellitus eine Erkrankung des Stoffwechsels. Hierbei handelt es sich um eine Störung des Zuckerstoffwechsels, der Blutzucker ist zu hoch. Dieser Blutzuckergehalt führt zur Übersäuerung des Organismus und zur Altersdiabetes. Immer mehr Menschen sind von dieser Erkrankung betroffen. Übermäßiger Genuss von Zucker und kalorischen Speisen, zu wenig Bewegung und Fetteinlagerungen im Körper begünstigen die Krankheit. Sie kann aber auch anlagebedingt sein. Generell unterscheidet man zwischen Typ 1 und 2. 

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema Diabetes mellitus Typ 2: Ursachen, Symptome und Risikofaktoren der Zuckerkrankheit. Wie kann ich vorbeugen? 

 

Was ist Diabetes mellitus? – Kurz zusammengefasst

Die Zuckerkrankheit ist eine chronische Stoffwechselkrankheit. Hier besteht ein absoluter oder relativer Insulinmangel. Insulin ist das Hormon, das in dem Inselapparat der Bauchspeicheldrüse erzeugt wird und die Verwertung des Zuckers steuert. Es kommt zu Störungen vom Fett- und Eiweissstoffwechsel, aber auch zu Entgleisungen im Kohlenhydratstoffwechsel. 

Meist tritt Diabetes mellitus Typ 2 zwischen dem 50. und 65. Lebensjahr auf. Die Zuckerkrankheit ist zur Volkskrankheit mutiert, da die Lebensmittelindustrie einen Überschuss an Zucker in die meisten Produkte mischt. Natürlich essen die Menschen auch zu kalorisch.

Meist ist bei der Entwicklung der Altersdiabetes ein Teufelskreis mit dabei: Überernährung mit Kohlenhydraten führt zum Anstieg der Insulinausscheidung und zur Vermehrung des Fettgewebes. Der Zuckerspiegel steigt, es wird immer mehr Insulin ausgeschieden. Reicht das Insulin nicht mehr aus, den Erfordernissen gerecht zu werden, versucht der Körper immer mehr Insulin zu produzieren. Diese Überproduktion verursacht eine Erschöpfung der B-Zellen des Inselapparates. So entsteht ein absoluter Insulinmangel. 

Der Insulinmangel bewirkt eine Blutzuckererhöhung, der dann eine sogenannte Glucosurie verursacht. Das heisst, im Harn tritt Glucose auf, weil der Körper versucht, den erhöhten Glucosegehalt des Blutes auszuscheiden. Je nach Schwere der Krankheit werden täglich bis zu 200 g Traubenzucker im Urin ausgeschieden. Damit ist die Zuckermenge im Harn so gross, dass der Urin honigsüß (von lat. mellitus = honigsüß) schmeckt. 

Ist man von der Krankheit betroffen, dann ist es wichtig den Blutzucker regelmäßig zu kontrollieren. Die Erkrankung gehört in ärztliche Behandlung!

 

Ursachen & Risikofaktoren

Der Insulinmangel kann aus einem Versagen der Inselzellen entstehen, oder das gesamte Hormonsystem ist mit beteiligt. 

Diabetes mellitus Typ 2 ist eine Altersdiabetes, bei der die vorhandene Insulinmenge nicht ausreicht, Glucose aufzunehmen. Die Bauchspeicheldrüse produziert zwar noch Insulin, es reicht jedoch oft nicht aus. 

Wird zu viel Nahrung zugeführt und zu wenig Bewegung ausgeübt droht Übergewicht mit einer Unempfindlichkeit des Körpers für Insulin. Die Bauchspeicheldrüse versucht noch mehr Insulin zu produzieren, was zur Blutzuckersenkung führt und die Inselzellen versagen. 

Übergewicht, Bewegungsmangel und eine genetische Disposition sind häufige Risikofaktoren für die Erkrankung.

 

Symptome 

Weil der nicht verwertbare Zucker aus dem Körper ausgeschieden werden soll, tritt ein ständiges Durstgefühl auf. 

Da dem Organismus Zucker verlorengeht, fehlt dieser als Energielieferant. Die Folgen sind schnelle Ermüdung, Gewichtsverlust und eine reduzierte Leistungsfähigkeit. 

Des weiteren können Sehstörungen und Juckreiz auftreten. 

Ein wichtiges Zeichen der Diabetes ist der erhöhte Harnzucker und der Blutzuckerspiegel. Der normale Blutzuckerspiegel liegt nüchtern bei 45 – 95 mg-%, das sind 0,45 – 0,95 g Zucker pro Liter Blut. Ist der Blutzuckerspiegel höher, liegt wahrscheinlich eine Diabetes vor. 

Ein hoher Wert ist ein Zeichen dafür, dass Zucker bei Insulinmangel im peripheren Zellstoffwechsel nicht verwertet werden kann und so im Körper anläuft. 

 

Hier geht es weiter zum Thema: Spätfolgen und Folgeerkrankungen der Diabetes

 

Wie kann ich der Alterdiabetes vorbeugen?

Diese Maßnahmen sind hilfreich, um der Erkrankung vorzubeugen:

  • Ausgewogene Ernährung
  • Basenreiche Kost
  • Zuckerkonsum einschränken
  • Auf gute Kohlenhydrate achten
  • Auf Omega 3 Fettsäuren in der Ernährung achten
  • Regelmäßige Fastenkuren
  • Tägliche Bewegung
  • Achten Sie auf Ihr Wohlfühlgewicht

 

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Birgit Martens

 

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