Geschichte ätherische Öle

Auf den Spuren – Die Geschichte der ätherischen Öle

Geschichte Aromatherapie

Ätherische Öle: Die Geschichte ©dampoint-Fotolia.com

Die Geschichte der ätherischen Öle und der Duftstoffe ist vielleicht schon in der Zeit des Wissens, wie man Feuer macht, entstanden. Eine blühende Duftsprache ist in vielen Sagen und Mythen beschrieben. Die Aromatherapie und das Parfum, also die gesamte Duftkultur, findet ihre Wiege im alten Ägypten, wo die Götter mit einer Aura von Wohlgeruch umgeben waren. Räucherungen waren die erste und häufigste Parfümierung der Menschheit. Die diversen Gemische wurden zur Gesundung, als Deodorans, zur Mundhygiene und zur Beduftung der Kleider angewendet.

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema: Auf den Spuren unserer Duftstoffe  – Die Geschichte der Aromatherapie und ihren ätherischen Ölen.

 

Die biblische Fährte aromatischer Duftstoffe 

Im irdischen Paradies begann die Menschheit mit dem Hauch des Lebens durch die Nase. „So ward der Mensch lebendig.“ Der Wohlgeruch von Blättern war allgegenwärtig.   

Vor mehr als 5000 Jahren gelang es den Menschen, Feuer zu machen. Sie glaubten, dass dies dank göttlicher Fügung in ihr Leben trat. Sie spendeten den Rauch den Göttern zum Zeichen ihrer Verbundenheit. Der Wohlgeruch des Feuers, so glaubte man, schützt Lebende und Tote.  

Im Gilgamesch Epos werden der Myrtenbaum, Zedernholz, Zedernduft, Zypresse und Styrax erwähnt.

Bei den Sumerern wurden wohlriechende Salben und Öle benutzt. Räuchermittel aus Myhrre und Zypresse, Weihrauch und Wacholder wurden bei Opferzeremonien gebraucht. Hohe Persönlichkeiten wie Götter oder Priester ließen sich mit wohlriechenden Aromastoffen verwöhnen. Sie wussten schon um deren Wirkung und dass Düfte ihre Lebensfreude steigern.  

Das siebte Weltwunder, die hängenden Gärten der Semiramis, erzeugten aromatische Gerüche.

Aus dem 2. Jahrhundert weiss man, dass Blüten und Öl verarbeitet wurden. Mit hohem technologischen Verständnis wussten die Menschen bereits in Mesopotamien, wie die Duftstoffe optimal gewonnen werden. Ihre wohlriechenden Essenzen spielten im Tempelkult bei der Reinigung eine wesentliche Rolle. Babylonische Salben gehörten in dieser Zeit zu den wichtigsten Exportartikeln. 

Parallel dazu entwickelte sich im Land der Pharaonen eine Duftkultur. Die Götter, so heisst es, waren mit einer wohlriechenden Aura und einem wunderbaren Kleiderduft umgeben.  

Der Erwerb von Weihrauch konnte bis 2800 v. Chr. nachgewiesen werden. Dieser Harzgeruch war identisch mit dem Götterduft. Nur mit ihm war eine Kommunikation mit den Göttern möglich.

Unter Kleopatra erreichte Ägypten die Spitze der Aromen. Ihre Verführungskünste mit sinnlichen Parfüms wurde zur Legende.

Die Räucherungen waren die erste und häufigste Parfümierung der Menschheit. Die diversen Gemische wurden zur Gesundung, als Deodorans, zur Mundhygiene und zur Beduftung der Kleider angewendet.

 

Fußabdrücke: Die Geschichte der ätherischen Öle

Der Rückblick zeigt, dass die Geschichte der ätherischen Öle und die der gesamten Pflanzenheilkunde untrennbar verbunden ist. Salben und Räucherwerke hielten im Altertum ihren Einzug ins tägliche Leben. Wie dies gepflegt wurde, das zeigen die Schriften von Plinius und Discorides.

Nach dem Untergang des römischen Reiches erlangte das Wissen um die Wirkung von Duftstoffen erst im 9. Jahrhundert seine Wiedergeburt. Die Destillation war bekannt und erreichte bis zum 11. Jahrhundert ihren Höhepunkt. 

Bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts waren folgende Öle in Gebrauch: Benzoe, Cedernholz, Rosen, Rosmarin, Salbei, Speik, Wacholder, Weihrauch und Zimt. Im 17. Jahrhundert kamen dann die meisten anderen zum Einsatz.

In Deutschland erfreut sich die Aromatherapie erst seit letztem Jahrhundert einer wachsenden Beliebtheit.

Hier erhalten Sie mehr Informationen und Rezepte über diese ätherischen Öle: Orange, Neroli, Grapefruit, Myrte, Melisse, Zitrone, Pfefferminze, YlangYlang, Thymian, Rosengeranie, Rosmarin, Basilikum, Bergamotte, Lavendel, Rose, Mandarine 

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens


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