Halschakra Visuddha

Das Kehlkopfzentrum – Beschreibung & Funktion

Kehlkopfzentrum Beschreibung

Halschakra-Visuddha: Beschreibung

Haben Sie auch manchmal das Gefühl, dass Ihre Stimme versagt, weil Sie einen Kloß im Hals verspüren? Das Visuddha, Hals-Chakra oder auch Kehlkopfzentrum genannt, ist unser fünftes Energiezentrum. Es befindet sich zwischen dem 7. Hals- und 1. Brustwirbel des ätherischen Körpers.   Das Kehlkopfzentrum bildet das Instrument der Sprache, den Klang. Hier herrscht das Element Äther, der die vier anderen Elemente kontrolliert. Wie kann ich mein 5. Chakra anregen? Was bedeutet es überhaupt?

Lesen Sie im Beautyblog alles zum Thema: Visuddha – Halschakra – Kehlkopfzentrum: Wie kann ich es öffnen und anregen? Seine Bedeutung, Eigenschaften und Anleitung zur Meditation.

 

Visuddha-Kehlkopfzentrum: Halschakra – Die Bedeutung

Das fünfte Energiezentrum bezieht sich auf das individuelle Überbewusstsein.

Definition – Das individuelle Überbewusstsein 

Es entspricht dem subjektiven Unterbewusstsein, denn es umfasst die Imagination, also eine Vorstellung zu haben, sich ein inneres Bild machen. Es bildet die Quelle schöpferischer Phantasie plus Kreativität und ist eine der stärksten seelischen Kräfte. Hier entfaltet sich eine magische Wirkung, denn nichts kann erschaffen werden, was nicht zuvor in der eigenen Vorstellungskraft vorhanden ist. 

So konfiguriert das Kehlkopfzentrum die Kommunikation, nämlich die Identifikation mit dem „Ich“ und den eigenen Ausdruck über den Klang der Stimme. Hier erfahren Sie mehr Details zum Thema: Das Leben ist Klang

 

Das Halszentrum – Eigenschaften  

Das fünfte Energiezentrum befindet sich zwischen dem 7. Hals- und 1. Brustwirbel des ätherischen Körpers. Das Halszentrum bildet das Instrument der Sprache, den Klang und somit vollzieht sich hier auch die Grenze zwischen Mensch und Mitmensch. 

Das Halschakra weist eine Energieöffnung nach vorn und gleichwohl eine kleinere nach hinten auf. Die vordere Aktivität beeinflusst unsere Gedanken und Gefühle, damit wir sie in Worte fassen können. Allein mit Worten sind wir imstande, uns verständlich auszudrücken wie auch Informationen auszutauschen. Mit der Klangfarbe, Lautstärke und Klangmelodie in unserer Stimme werden Emotionen offenbart. Unsere Stimme kann verständnisvoll, einfühlsam, überzeugend, warm, kalt, neugierig oder gleichgültig schwingen. Das Halszentrum gibt uns die Fähigkeit, für uns selbst sprechen zu können. 

Die hintere Aktivität funkt in den Genickbereich. Diese Energie schenkt uns sowohl die Flexibilität im Denken als auch die Fähigkeit, die andere Seite einer Frage zu erkennen, bzw. den Standpunkt eines anderen Menschen nachvollziehen zu können. 

Das Kehlkopfzentrum hat eine psychische Komponente. Es stellt einerseits die Grenze zwischen Rumpf und Kopf dar und andererseits markiert es im sozialen Leben die Grenze zwischen Mensch und Mitmensch, Individuum und Kollektiv. 

Ein voll entwickeltes Halschakra zeigt sich im inneren und äusseren Wohlergehen. Hiermit ist die idealste Form von Beziehungen gemeint, egal ob zwischen Lebenspartnern, sozialen Partnern, Menschheit und Natur, Geist und Materie. 

Das Kehlkopfzentrum steht für Einverleibung (Nahrung), Verbindung und Kommunikation. Hier herrscht das Element Äther, der die vier anderen Elemente kontrolliert. 

Das Empfindungsorgan entspricht dem Hörsinn. Er entspringt dem ätherischen Element und bildet die Quintessenz im Leben. Das fünfte Chakra existiert bereits seit dem fünften Monat nach der Befruchtung. Wir sind noch lange nicht geboren, ja wir sind eigentlich noch ätherisch, aber wir hören schon die Stimme der Mutter, ihren Herzschlag sowie das Rauschen in ihrem Körper. Wir erfahren im Bauch unserer Mutter, dass es Unterschiede in Tonhöhe und Klangfarbe gibt. 

Nicht allein aus dem Hören sondern in Kooperation mit dem Hinhören ergibt sich das gesunde Miteinander. Wir können zwar hören, wollen aber auch Gehör finden. Nach Aussen gut hinzuhören bildet demzufolge jene wichtige Lebensgrundlage, um versiert nach Innen zu horchen. 

Nur gemeinsam mit dem Hörsinn funktionieren wir ähnlich einer Empfangsstation und senden dementsprechend unseren Klang mit der Stimme hinaus in die Atmosphäre. Mit dem Sound der Stimme können wir singen, lachen, weinen, schreien, stöhnen, befehlen oder auch bitten. Ihr Klang kann fröhlich, traurig, mitfühlend, sexy, herzlich, freundlich, lustlos, unfreundlich, aggressiv oder fordernd klingen. Die Stimme bildet das Musikinstrument unseres Körpers. 

So ist es naheliegend, dass bei unausgewogenem Energiefluss im Hals-Chakra der Mensch mit emotionellen Störungen behaftet ist.  

Die hier auftretenden Energien weisen die  Schwingungsdichte auf, die als Klang der Note D entspricht. Das Halschakra ist blau gefärbt.

Was ist der Ätherkörper?

In unserem Körper finden nachweislich umfassende Gesetze der Elektrizität sowie des Magnetismus statt. Sämtliche Zellen in unserem Körper empfangen und senden elektromagnetische Wellen. Die Zellen nehmen Informationen aus der Umgebung auf und wandeln diese in elektrische Impulse um. In unserem Körper existiert ein elektromagnetischer Fluss, eine physikalische Spannung, die eine spezifische Schwingung auslöst. Diese Schwingungen reichen natürlich weit über unseren Körper hinaus. 

Hier wird deutlich, dass unser physischer Leib von einer unsichtbaren Schicht umgeben wird, ich bezeichne ihn als ätherischen Energiemantel. Dieser erstreckt sich über den gesamten Umfang des Leibes, deshalb ist er ein unsichtbarer Zwillingskörper. Dieser Zwillingskörper illustriert die wahrnehmbare Ausstrahlung, auf die wir instinktiv reagieren. Sämtliche Energien in und um uns herum werden von unserem Ätherkörper aufgefangen, gespeichert sowie ausgesendet und unaufhörlich an den physischen Körper transferiert.  Unsere unsichtbare Hülle reagiert auf alles wie ein hochsensibles Empfangsgerät mit zahlreichen Antennen. 

Stellen wir also fest, dass innerhalb sowie ausserhalb des Körpers eine ständige Schwingung existiert, die sich aus den elektromagnetischen Wellen unserer Körperzellen ergibt, muss sich ja der Stromfluss logischerweise an gewissen Knotenpunkten kreuzen. An sieben Hauptknotenpunkte entsteht eine besondere Form der Energie, aus denen sich unsere Energiezentren ergeben. 

 

Halschakra: Typische Anzeichen für eine Dysbalance

Wir kennen folgende Bezeichnungen:

  • Nicht mehr alles schlucken wollen
  • Zu viel am Hals haben

Typische Anzeichen dafür, dass das Halschakra nicht mehr in der Balance ist, können sein:  

  • Geiz
  • Egoismus
  • Krampfhaftes Festhalten an materiellen Dingen
  • Angst, im Leben nicht genug zu bekommen
  • Unersättliche Profitgier
  • Essstörungen
  • Magersucht
  • Fettsucht
  • Diabetes
  • Kommunikationsstörung
  • Angst vor Kritik und Ablehnung
  • Reduziertes Selbstvertrauen
  • Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse
  • Entzündungen im Rachenraum
  • Mandelentzündung
  • Halsschmerzen
  • Zahn- und Zahnfleischprobleme

Übungen – Wie kann ich mein Visuddha stärken, anregen und Blockaden lösen?

Das Wort Visuddha kommt aus dem Sanskrit und bedeutet „Reinigung“.

Mit einer Reflexzonenmassage für die Schilddrüse an den Händen lässt sie sich stimulieren. 

Übung – Meditation

  • Suche dir einen angenehmen und ruhigen Platz
  • Setze dich gerade in den Schneidersitz, die Hände liegen mit den Handflächen nach oben auf den Knien
  • Atme mehrere Male tief ein und aus, bis du zur Ruhe kommst
  • Einatmen – Atme ganz ruhig acht Mal tief bis in den Bauch ein
  • Ausatmen – Atme ganz ruhig aus, bis im Bauch keine Luft mehr zu spüren ist
  • Nach erneutem Einatmen die Silbe „Aum“ (Om) langsam und laut mit der Stimme durch den Körper von unten nach oben vibrieren lassen. Beobachte deinen Atem und lass ihn fliessen. Wiederhole dies acht Mal
  • Lege dich entspannt auf den Rücken für einige Minuten
  • Visualisiere nun, dass du nicht mehr alles schlucken musst
  • Bedanke dich für deinen individuellen Klang

Die Übung sollte je nach Bedarf täglich für einige Minuten praktiziert werden. 

Hier geht es zu den anderen Chakren:

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens„

 

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