Heilpflanze Löwenzahn

Heilpflanzen und Heilkräuter Taraxacum officinale

Rezepte und Ideen Löwenzahn

Löwenzahn –Heilpflanze & Heilkraut- Wirkung ©Konstiantyn-Fotolia.com

Löwenzahn – Es ist ein sehr wertvolles Heilkraut. Umgangssprachlich heißt die Pflanze auch Pusteblume, Butterblume, Kettenkraut, Laternenblume oder Wiesenlattich. Die Pflanze ist bei Kindern sehr beliebt, weil man den Fruchtstand so herrlich wegblasen kann. Sie wächst überall auf Wiesenflächen, in Gärten und an Wegrainen. Die Löwenzahnwurzel wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd, schweiß- und harntreibend.

Die gesamte Pflanze ist heilkräftig. Sie wirkt beispielsweise gegen Leber- und Gallenleiden, bei Nierenerkrankungen, Gicht, Rheuma, Diabetes oder Altersschwäche. Ein Löwenzahnsirup sollte in jedem Haushalt stehen. Hierzu gebe ich Ihnen ein Rezept, was Sie schnell umsetzen können.

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Löwenzahn – Pflanzenportait & Beschreibung 

Der Löwenzahn gehört in die Familie der Korbblütler. Er zeigt eine Blattrosette am Boden, die von einer Pfahlwurzel ausgeht. Die Heilpflanze hat einen hohlen und blattlosen Stiel. Blätter, Wurzel und Stiel enthalten einen milchigen Saft. Am Ende des Stieles zeigt sich der Blütenkorb in leuchtendem saftigen Gelb. Bei der Pflanze treiben die Blätter auch während des Winters. Die Blütezeit ist jedoch von April bis Oktober. Die Blätter sollten immer vor der Blüte gesammelt werden, die Wurzeln im Frühling oder Herbst und die Stiele während der Blütezeit. Diese bedeutende Pflanze findet in der Naturheilkunde vielfältigen Einsatz.

 

Löwenzahn – Heilende Inhaltsstoffe

Die heilenden Inhaltsstoffe im Löwenzahn sind: Bitterstoffe, Vitamine, Gerbstoffe, Saponine, Mineralstoffe, Inulin, Cholin.

 

Heilwirkung  

Die Heilwirkung entfaltet sich bei Beschwerden wie:

  • Leberleiden
  • Gallenleiden
  • Nierenerkrankungen
  • Rheuma
  • Gicht
  • Altersschwäche

Nach Maria Treben hilft Löwenzahn auch gegen:

  • erhöhten Zuckerspiegel
  • Hautjucken
  • Flechten
  • Ausschläge
  • Stoffwechselerkrankungen

 

Löwenzahn – Tipps & Rezepte Löwenzahntee – Löwenzahnwurzel – Löwenzahnsirup

Bei Leberentzündung – Essen Sie täglich fünf bis sechs Stengel

Für Diabetiker – Verzehren Sie täglich acht Stengel, während der Blütezeit.

Bei Altersschwäche, Gallen- und Leberleiden, Gicht oder Rheuma – Löwenzahntee Zubereitung: Setzen Sie 1 gehäuften Teelöffel Löwenzahnwurzel in 1/4 Liter Wasser über Nacht kalt an. Am nächsten Tag bis zum Kochen erhitzen und abseihen. Trinken Sie täglich 30 Minuten vor und nach dem Frühstück den Tee langsam und schluckweise.

Bei Gicht, Rheuma, Hautausschlägen – Vollbad – Nehmen Sie 4 Hände Löwenzahnwurzeln. In einem Topf mit 5 Liter Wasser über Nacht kalt ansetzen. Am nächsten Tag den Topf zum Kochen bringen und alles ins warme Badewasser hinzufügen. Machen Sie das Vollbad für 30 Minuten, nach Bedarf wiederholen.

Löwenzahnsirup selbst herstellen – Bei allen genannten Beschwerden und als Kuranwendung täglich aufs Brot oder 1 Teelöffel pur verzehren – Rezept: Nehmen Sie vier Hände Löwenzahnblüten, fügen Sie ein Liter kaltes Wasser hinzu. Abgedeckt langsam zum Sieden bringen und kurz aufkochen  lassen, über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag das ganze in einem Sieb leeren, abtropfen lassen und die Blüten mit den Händen auspressen. Ein Kilo Rohrzucker plus eine halbe Zitrone in den Saft einrühren. Den Topf ohne Deckel auf niedrigster Herdstufe erwärmen, damit die Flüssigkeit verdunstet. Die Masse dann ein- bis zweimal erkalten lassen, so bekommt der Sirup die richtige Substanz. Der Sirup muss dickflüssig, aber nicht zu dick werden.

Achtung! Die hier empfohlenen Tipps sollen in keinem Fall den Rat des Arztes ersetzen.

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Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens

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