Magen Reflexzonenmassage

Tipps – Gesunder Magen & gesunde Verdauung

Magennerven beruhigen

Gesundheit: So reduzieren Sie stressbedingte Magenprobleme

Die aufgenommene Nahrung muss mechanisch zerkleinert und chemisch abgebaut werden. Dies ist der Verdauungsvorgang und dafür notwendig, damit die Zellen körpereigene Substanzen aufnehmen können. Der Magen ist ein Organ des Verdauungstraktes. Wenn der Magen nicht gesund ist, stört dies nicht nur die ganze Verdauung. Erkrankungen wie Magenschleimhautentzündung (Gastritis), nervöse Magennerven, Magenschmerzen, Magenprobleme, Reizmagen, Magengeschwür und Magenkrebs können dem Betroffenen die Lebensqualität rauben. Was hilft?

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema: Tipps Reflexzonenmassage – Magen und Gesundheit, was ist gut für den Magen?  Aufbau, Aufgaben und Lage, Behandlung bei Krankheiten

 

Aufbau und Lage – Der Magen

Der Magen liegt im Oberbauch, überwiegend auf der linken Körperhälfte, zwischen Leber und Milz. Nach oben wird das Zwerchfell berührt und nach unten der Dickdarm. Form und Lage des Magens können wechselhaft sein. Hierbei spielen die aufgenommene Nahrungsmenge, die Körperhaltung und die Atmung eine entscheidende Rolle. 

Der Magen ist eine bohnenförmige Ausweitung des Verdauungsschlauchs. Man unterscheidet die Magenkuppel, Magenkörper und Magenausgangsteil. 

Aufgenommene Speisen werden beim Kauen mit Speichel befeuchtet und die vorhandenen Enzyme beginnen hier bereits mit der Aufspaltung von Kohlenhydraten. Die Nahrung gelangt weiter in die Speiseröhre zum Mageneingang. 

In der Magenschleimhaut befinden sich Drüsen, die den Magensaft produzieren. Dieser besteht aus Säuren und Enzymen und die Nahrung wird in einen Brei umgewandelt. Der Nahrungsbrei gelangt jetzt über den Magenpförtner in den Zwölffingerdarm bzw. Dünndarm. 

Es gibt folgende Faktoren für die Bewegungen des Magens:

  1. Zwei Gewebshormone, die antagonistisch (als Gegenspieler) funktionieren. Das eine ist Gastrin zur Bildung von Salzsäure. Das andere ist Enterogastron, es hemmt die Bewegung des Magens plus Magensaftproduktion, wenn Mageninhalt in den Zwölffingerdarm abgegeben wird
  2. Der mechanische Reiz. In der Magenwand befinden sich autonome Nervengeflechte. Diese lösen durch den Berührungsreiz der Nahrung mit der Magenwand die Magenbewegung aus

 

Magenprobleme und Krankheiten – Symptome

Alle Erkrankungen gehören in ärztliche Behandlung!

  • Reizmagen

Bei dieser Erkrankung kommt es zu Magenschmerzen, Sodbrennen, Druck- und Völlegefühl im Oberbauch. Hier liegt eine funktionelle Störung vor. Es kommt zu einer krampfartigen Verspannung der Magenmuskulatur, die wiederum zum galligen Reflux vom Zwölffingerdarm in den Magen oder zu saurem Reflux vom Magen in die Speiseröhre führt. Oft liegt eine Unverträglichkeit von bestimmten Speisen vor. Psychische Faktoren spielen für diese Erkrankung eine wichtige Rolle.

  • Magenschleimhautentzündung (Gastritis)

Hierbei handelt es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut. Man unterscheidet zwei Arten:

a.) Akute Gastritis: Hierbei kommt es zur entzündlichen Veränderung der Magenschleimhaut. Es können sich Erosionen bilden, die zu Blutungen führen können. Die Symptome sind dumpfe Magenschmerzen, die sich nach dem Essen verstärken. Ausserdem bestehen oft Übelkeit, Brechreiz und Appetitlosigkeit

b.) Chronische Gastritis: Sie tritt häufig auf und kann sich aus einer akuten Magenschleimhautentzündung entwickeln. Die Ursachen vermutet man in der Einnahme von Medikamenten, Alkohol oder ungenügendes Kauen. Die Symptome machen sich mit einem Druck- und Völlegefühl bemerkbar. 

  • Magengeschwür (Ulcus ventriculi)

Bei einem Magengeschwür treten die Magenschmerzen eher auf der linken Körperseite auf. Menschen, die unter einem Ulcus leiden, haben oft eine vegetative Dystonie und sind oft labil. Stress, Aufregung oder Überforderung können aufgrund der Disposition schneller zu einem Magengeschwür führen. Ausserdem sind die Betroffenen meist hager und schlank und es ist eine scharfe Ausprägung der Nasolabialfalte zu beobachten.

  •  Magenkarzinom (Magenkrebs)

Menschen mit einer chronischen Gastritis neigen mehr zum Magenkarzinom. Zu Beginn der Erkrankung treten oft gar keine Beschwerden auf. Es können aber auch Symptome wie Oberbauchschmerzen, Völlegefühl und Druck vorhanden sein. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommt es häufig zu Blut im Stuhl, Lymphknotenschwellung und Gewichtsabnahme.

 

So finden und massieren Sie die Reflexzonen des Magens

Hilfe bei Magenschmerzen Stress

Magen Reflexzonen

Die Magenreflexzone befinden sich in beiden Handflächen, allerdings ist die Refelxzone in der linken Handfläche größer als in der rechten. Auf der linken Handfläche verläuft die Reflexzone unterhalb der Ballen von Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger. In der rechten Handfläche verläuft sie unterhalb des Ballens des Zeigefingers. Bearbeiten Sie die Reflexzonen für den Magen mit dem Daumen. Dabei beginnen Sie den gesamten Reflexbereich mit kreisenden und knetendem Druck zu bearbeiten. Dann den Druck etwas verringern, um erneut etwas stärker zu drücken und zu kneten. Bearbeiten Sie die Reflexpunkte siebenmal langsam und mit kräftigem Druck, beachten Sie aber Ihre Schmerzgrenze. Beim Drücken des Punktes einatmen, beim Lösen ausatmen. Wiederholen Sie bei Bedarf mehrmals täglich die Anwendung.

Eine Reflexzonenmassage entspannt und reguliert die gesamte Magengegend. Sie regt den Magen zur Funktionstüchtigkeit an, indem die Muskeln gesund bleiben, Drüsen und Schleimhäute stimuliert werden. So ist sie eine natürliche Behandlung und schnelle Hilfe bei Reizmagen, nervösen Magennerven, stressbedingte Magenprobleme, plötzliche Magenschmerzen, Gastritis, Magenkrankheiten und Magenbeschwerden jeglicher Art u.v.m.

 Diese Tipps sollen in keinem Fall den ärztlichen Rat ersetzen!

 

Hier erhalten Sie weitere Anleitungen zur Reflexzonenmassage bei:

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens

 

Weitere beliebte Artikel: