Solarplexus Reflexzonen Massage

Sonnengeflecht – Alles Gute für das vegetative Nervensystem

Sonnengeflecht heilen

So stärken Sie Ihren Solarplexus

Das Sonnengeflecht oder Solarplexus (Plexus solaris) ist ein Nervengeflecht von sympathischen und parasympathischen Nervenfasern, das eigenständig arbeitet. Es ist wie ein Gewirr dicker und dünner Drähte, eben eine wichtige Nervenschaltstelle. Hier werden verschiedene Funktionen innerer Organe reguliert. Dazu zählen die Anspannung oder Erschlaffung der glatten Muskulatur sowie die Sekretion von Drüsen. Man kann es auch als das Gehirn des Unterleibs bezeichnen.

Lesen Sie im Beauty Blog alles zum Thema Solarplexus & Sonnengeflecht: Reflexzonenmassage für das vegetative Schaltzentrum –  Funktion, Lage und Bedeutung. 

 

Funktion & Bedeutung des Solarplexus

Das Sonnengeflecht wird auch als das dritte Chakra bezeichnet, liegt oberhalb der Magengrube und regelt die benötigte Lebensenergie des Körpers. Es ist das größte Nervengeflecht des vegetativen Nervensystems und eine zentrale Nervenschaltstelle. Aus diesem Grund ist es auch nicht verwunderlich, dass Beschwerden in dem Bereich nicht allein in den Magen ausstrahlen. Eine Anspannung in dem Bereich kann Rückenschmerzen, Darmprobleme u.v.m. auslösen.

Das vegetative Nervensystem arbeitet unwillkürlich und eigenständig. Es ist sozusagen eine eigenständige Innenwelt, denn es ist nicht durch den Willen steuerbar. Es dient der Regelung der Lebensfunktionen wie Atmung, Verdauung, Stoffwechsel etc..

In der Esoterik wird das Sonengeflecht auch als Sitz des dritten Chakras bezeichnet. Es konfiguriert das körperliche Betriebssystem wie Persönlichkeitsentwicklung und Durchsetzung, Energie plus Lebendigkeit sowie die intuitiven Entscheidungen.  

Dem Sonnenzentrum wird das Element Feuer zugeordnet wird, denn Leben benötigt Licht und Wärme – Energie und Aktivität. 

Für den Körper bedeutet das Element Feuer weiterhin:

Für eine intakte Verdauung wird Energie und Aktivität benötigt. Wärmebildung und Wärmeabgabe im Körper sind so aufeinander abgestimmt, dass sich eine gleichmäßige Körpertemperatur zwischen 36,5° und 37,2° ergibt. Ein Zentrum im Zwischenhirn überwacht diese Gleichmäßigkeit der Körpertemperatur.

Aber das Feuer hat auch zwei Seiten. Wir brauchen Feuer für die Zubereitung und Verdauung der Nahrung, aber wir kennen auch den zerstörerischen Waldbrand. Wir kennen das Feuer der Begierde und natürlich das Ausgebrannt sein.

Das Sonnenzentrum trägt dazu bei, gespeicherte Lebensenergie sinnvoll zu nutzen, um eben nicht zu verbrennen. Emotionen, die zum Beispiel ständig heruntergeschluckt werden, verursachen irgendwann ein flaues Gefühl in der Magengegend. Das Sonnenzentrum wird so auch zum Abfalleimer der Seele, regelmäßiges Entleeren schafft Klarheit.

Der Solarplexus vermittelt Informationen zwischen dem Gehirn und den Nerven der Unterleibsorgane. Es entstehen ständig Meldungen der vielen Nervenenden und das Sonnengeflecht entscheidet dann, welche Muskeln sich im Unterleib anspannen oder entspannen. Des weiteren überwacht es den Magen an die Verarbeitung der Speisen, die Leber an die Produktion von Galle sowie die Nieren an die Ausscheidung von Urin. 

Das Sonnengeflecht sitzt nun weiterhin vor dem Zwerchfell, das den Brustraum vom Bauchraum trennt. Das Zwerchfell ist der wichtigste Atemmuskel und greift somit in eine Reihe wichtiger Körperfunktionen ein.

 

So massieren Sie die Reflexzonen von Solarplexus und Zwerchfell

Solarplexus & Sonnengeflecht entspannen

Solarplexus & Sonnengeflecht Massage

Beide Reflexpunkte von Sonnengeflecht und Zwerchfell fallen zusammen. Eine Reflexzonenmassage von Sonnengeflecht und Zwerchfell bewirkt eine Stimulierung der dicken und dünnen Drähte des vegetativen Nervengeflechts. Da diverse stressbedingte Körperreaktionen auf das vegetative Nervensystem zurückzuführen sind, erfolgt hier insgesamt eine Entspannung.

Die Reflexzonen liegen auf beiden Handflächen direkt unterhalb des Ballens des Mittelfingers  über der 1. Querfalte. Bearbeiten Sie die Reflexzonen für das Sonnengeflecht und Zwerchfell in beiden Handflächen. Bearbeiten Sie die Reflexpunkte und beginnen Sie von der Seite des Zeigefingers her. Wenn der Daumen an der Stelle kräftig eingesetzt wird, dann krümmen sich die Finger der zu behandelnden Hand. Strecken Sie nun bewusst die Finger und der Reflexpunkt wird optimal erreicht. Drücken Sie den Daumen genau in den Punkt und aus dem Handgelenk kreisen lassen. 

Machen Sie die Reflexzonenmassage siebenmal langsam und mit kräftigem Druck, beachten Sie aber Ihre Schmerzgrenze. Beim Drücken des Punktes einatmen, beim Lösen ausatmen.

 

Hier erhalten Sie einen kompletten Überblick aller Reflexzonen

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens

 

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