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Pfefferminze gesund: Tipps & Rezepte

Heilpflanze & Heilkraut Mentha piperita  

Pfefferminze gesund
Pfefferminze gesund

Pfefferminze gesund – Mentha piperita entfaltet ihre Heilwirkung immerhin bei Blähungen, Darmkoliken, Durchfall, allen Verdauungsproblemen und Übelkeit, Schnupfen oder Kopfschmerzen sowie häufig gegen Übelkeit. Die Pflanze wirkt außerdem krampflösend und entzündungswidrig. Das enthaltene ätherische Öl ist auch leicht betäubend auf die Magenwand. Somit werden Übelkeit oder Brechreiz schnell gemildert. Die Muskeln der inneren Organe entkrampfen sich dabei, der Gallenfluss wird folglich angeregt. Die Blätter sind schließlich ein beliebtes Küchenkraut und lassen sich auch für einen Tee gegen Magenkrämpfe verwenden. 

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Pfefferminze gesund – Pflanzenportrait & Beschreibung

Pfefferminze zählt seit dem 17. Jahrhundert immerhin zu den verbreitesten Heilpflanzen. Die englische Minze ist dabei die klassische und echte Pflanze. Nur in ihren Blattadern fließt nämlich das Öl, das gesund macht.

Sie entstand jedoch zufällig durch die Kreuzung aus Grüner- und Wasserminze. Die Pflanze wird etwa 50 cm hoch. Sie ist krautig und zeigt dabei einen buschigen Wuchs mit saftgrünen Blättern. Sie gehört zu den Lippenblütlern.

Ihr Duftprofil ist strahlend plus frisch, kühl und aktiv. Ihre Staude hat oberirdische Ausläufer. Die Pflanze ist dabei vielseitig einsetzbar. Man kann sie beispielsweise in Speisen mischen, oder im Sommer als Erfrischung in Getränke geben.

Pfefferminze gesund – Die Heilwirkung  

Die heilenden Inhaltsstoffe sind beispielsweise: etwa 2% ätherisches Öl wie Menthol, Menthon und Jasmon, Gerbstoffe sowie Bitterstoffe.

Die aromatischen Blätter verfeinern deswegen nicht allein Gerichte, sondern sie finden auch in der Naturheilkunde ihre Fans.

Sie ist immerhin eines der besten Mittel gegen Blähungen, das uns zur Verfügung steht. Die Muskeln der inneren Organe entkrampfen sich nämlich, der Gallenfluss wird angeregt. Das enthaltene ätherische Öl wirkt leicht betäubend auf die Magenwand, somit werden Übelkeit oder Brechreiz schnell gemildert.

Besonders wertvoll ist sie aber auch bei der Behandlung von Schnupfen, Fieber und Erkältungen oder Grippe. Pfefferminze war schließlich bereits bei den Ägyptern und Hebräern als Heilpflanze für den Verdauungstrakt in Gebrauch. Jedoch wurden die ältesten Kulturen bereits vor ca. 2000 Jahren in Japan dokumentiert.

Schmerztherapeuten haben deswegen belegt, dass Pfefferminzöl bei starken Spannungskopfschmerzen sogar besser als Paracetamol wirkt. Die Schmerzen werden dadurch besser, je öfter das Öl aufgetragen wird.

Das Geheimnis liegt darin, dass darauf die Hautdurchblutung verändert wird, wodurch wiederum ein Reflex aktiviert wird, der die Schmerzfasern hemmt. Die Empfindlichkeit wird somit minimiert und die Muskulatur entspannt sich.

Der Körper kann seinen Schmerz dann selbst bremsen. Schließlich werden die Kälte- und Wärmerezeptoren aktiviert, die dann wiederum die Schmerzleitung hemmen.

Aber auch beim Reizdarm wirkt die Pfefferminze außerdem stark lindernd. 

Pfefferminze gesund – Die wohltuende Wirkung

Die Pflanze wirkt schließlich krampflösend und entzündungswidrig. Die Wirkung für die Gesundheit entfaltet sich bei Beschwerden wie beispielsweise:

  • bei allen Verdauungsproblemen
  • Blähungen
  • Darmkolik
  • Durchfall
  • Magen- und Darmkatarrh
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schnupfen
  • Erkältung
  • Fieber
  • Grippe
  • Kopfschmerzen
  • Anregung Gallenfluss
  • Herz- und Nierentätigkeit wird angeregt
  • nervöse Herzbeschwerden
  • Schlaflosigkeit
  • Angstzustände
  • Anspannung

Das Interesse an heilenden Essenzen aus der Natur ist wieder groß. Seit dem 19. Jahrhundert durch den Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp ist die Pflanzenheilkunde wieder in aller Munde. Die Heilwirkung von Heilkräutern und Heilpflanzen ist wissenschaftlich bestätigt.

Die Menschen verspüren wieder, sich natürlich zu heilen. So finden viele frische Kräuter ihren Weg zurück auf den täglichen Speiseplan.

Anwendung, Tipps & Rezepte

Pur gegen Kopfschmerzen – Zerreiben Sie 1 Pfefferminzblatt zwischen den Fingern und geben den austretenden Saft auf Nacken und Schläfen.

Vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten – Für die Duftlampe – Geben Sie 2 Tropfen Pfefferminzöl, 2 Tropfen Lavendel und 2 Tropfen Zitronenöl in die Duftlampe.

Im Sommer zur Erfrischung – Mischen Sie 1 Tropfen Pfefferminzöl in Ihr Duschgel.

Im Sommer gegen geschwollene Füße – Fußbad – Geben Sie 1 Esslöffel Honig mit einer Handvoll Pfefferminzblätter in eine Fußschüssel. Baden Sie die Füße 20 Minuten.

Gegen alle genannten Beschwerden – Pfefferminztee Zubereitung – 1 Teelöffel Pfefferminzkräuter mit 1 Tasse kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen. Den warmen Tee mehrmals täglich langsam schluckweise trinken.

Bei Bindehautentzündung: Mischen Sie einen Tee aus gleichen Teilen Holunderblüten, Schafgarbe und Pfefferminze. Nehmen Sie 1 Esslöffel der Mischung , mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen, dann 8 Minuten ziehen lassen und Durchseihen. Trinken Sie eine Woche lang 3 Tassen täglich.

Achtung! Die Tipps ersetzen in keinem Fall den Rat eines Arztes.

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Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Birgit Martens

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Von Birgit Martens

Kosmetikexpertin

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