Heilpflanze Weidenröschen

Heilpflanzen und Heilkräuter Epilobium angustifolium od. parviflorum 

Weidenröschen Beschreibung

Heilpflanze Weidenröschen – Wirkung, Anwendungsgebiete ©Axel Gutjahr-Fotolia.com

Das Weidenröschen zählt zur Pflanzenfamilie der Nachtkerzengewächse. Es gibt das Waldweidenröschen und das kleinblütige Weidenröschen, die in der Phytotherapie eine Rolle spielen.

Es gilt in der Pflanzenheilkunde als bestes Mittel bei Erkrankungen der Prostata, Potenzstörungen, Blasen- und Nierenerkrankungen, Unterleibsbeschwerden, Kopfschmerzen sowie Frühjahrmüdigkeit. Die beinhalteten Gerbstoffe und Flavone üben eine entzündungshemmende Wirkung aus. Wer unter diesen Krankheitsbildern leidet, dem sei ein Weidenröschentee wärmstens zu empfehlen.

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Pflanzenportrait – Beschreibung

Das Weidenröschen zählt zur Pflanzenfamilie der Nachtkerzengewächse. Es gibt folgende heilkräftige Arten:

Das Waldweidenröschen (Epilobium angustifolium) ist das schmalblättrige Weidenröschen. Es erreicht eine Höhe von bis zu 120 cm. Seine rötlichvioletten Blüten stehen in einem Blütenstand, der an eine Pyramide erinnert. Die Blütezeit ist von Juni bis August. Man findet es auf Waldlichtungen, Kahlschlägen, Eisenbahndämmen oder Schuttplätzen. Zu Heilzwecken werden die Blätter verwendet.

Das kleinblütige Weidenröschen ( Epilobium parviflorum) wird bis zu 60 cm gross. Es ist in nassen und sumpfigem Gelände zu sammeln.

Weiterhin gibt es das Bergweidenröschen (Epilobium montanum), das dunkelgrüne Weidenröschen (Epilobium obscurum), das lanzettblättrige (Epilobium lanzeolatum), das Hügelweidenröschen (Epilobium collinum), das Sumpfweidenrösche (Epilobium palustre), das Kiesweidenröschen (Epilobium fleischeri) und as Alpenweidenröschen (Epilobium anagallidifolium).

Die Blütezeit ist von Juni bis August und auch die beste Sammelzeit.

 

 Heilende Inhaltsstoffe

Die heilenden Inhaltsstoffe im Weidenröschen  sind: Gerbstoffe, Schleimstoffe, Pektin, Vitamin C, Gallotannin

 

Heilwirkung 

Man sammelt  die Stengel mit Blätter und Blüten und schneidet alles in frischem Zustand. Die Pflanze sollte in der Mitte gepflückt werden, da sie dann noch wietere Male nachwächst. Seine Heilwirkung soll so gross sein, dass sich schlagartig Schmerzen und Beschwerden verbessern.

Seine Heilwirkung entfaltet sich bei Beschwerden wie:

  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Wunden
  • Unterleibsbeschwerden
  • Prostatabeschwerden
  • Potenzstörungen

Nach Maria Treben hilft Weidenröschen auch gegen:

  • Blasen- und Nierenerkrankungen
  • Blasenschmerzen
  • Blasenkrebs
  • Prostatakrebs

Tipps und Rezepte

Vom Weidenröschentee sollten insgesamt nur zwei Tassen pro Tag getrunken werden.

Zubereitung: Nehmen Sie einen gehäuften Teelöffel Kräuter auf 1/4 Liter Wasser, nur brühen und kurz ziehen lassen. Trinken Sie morgens nüchtern und abends 30 Minuten vor dem Abendessen jeweils eine Tasse Weidenröschentee.

Achtung! Die hier empfohlenen Tipps sollen in keinem Fall den Rat des Arztes ersetzen.

 

Heilkräuter & Heilpflanzen – Ratgeber  und Übersicht von A – Z – Was hilft bei meinen Beschwerden?

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens

 

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