Heilkunst Ayurveda

Ayurveda – Definition, Herkunft & Geschichte

Philosophie des Ayurveda

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Die Grundlage der ayurvedischen Heilkunst basiert auf die Lehre der drei Doshas. Die Philosophie des Ayurveda bedeutet im wesentlichen die Nahtstelle zwischen Bewusstsein, Geist, Körper und Gefühlen ausfindig zu machen. Die Veden, also das Wissen um die Naturgesetze jeder einzelnen Körperzelle, wurden ursprünglich mündlich überliefert.  

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Ayurveda – Ursprung & Philosophie 

Er hat seinen Ursprung, nach ayurvedischer Lehre, im eigenen Selbst. Das ist ein Bereich der Bewusstheit. Dies ist die Nahtstelle zwischen Bewusstsein, Geist, Körper und Gefühlen aber auch der Ort vollkommener Gesundheit. 

Der Ayurveda gilt als „Mutter aller Heilkünste“. Die Quellen dieser Heilkunst lassen sich bis ins alte Indien verfolgen. Vor über 7000 Jahren bestimmte bereits das Wissen um die Naturgesetze das gesellschaftliche Leben. Die Veden (Wissen oder Wissenschaft) wurden ursprünglich mündlich überliefert. Leider ging durch die Kolonialherrschaft viel Wissen verloren, da sich die Inder an die westliche Welt anpassen wollten. 

Der Ayurveda beeinflusste die chinesische, die altgriechische, die persische, die altägyptische und die westlichen Ansätze der ganzheitlichen Medizin ganz entscheidend. Die Akupunkturpunkte wurden beispielweise schon in den ältesten ayurvedischen Texten als Marmapunkte aufgezeichnet.

Die ayurvedische Lehre ist ein multiples Gesundheitskonzept und umfasst mehrere Wissensgebiete wie spirituelle Philosophie, Logik, Mathematik, Musik, Sprache, Astronomie, Architektur und Gesundheit. Ein wichtiger Aspekt in der Vorbeugung obliegt dem ayurvedischem Essen. Die vedischen Seher erkannten das Zusammenwirken von menschlichem Bewusstsein und materieller Welt. Dieses einheitliche Ganze bewirkt nämlich sämtliche Wechselwirkungen des Lebens. 

In den achtziger Jahren hat ein bedeutender Wissenschaftler, Maharishi Mahesh Yogi, den Ayurveda neu reformiert. Maharishis vedischer Aspekt ist ein System der Gesundheit und nicht der Krankheiten. Hier wird davon ausgegangen, dass jeder mit denselben Symptomen nicht unbedingt dieselbe Behandlung benötigt. So wird deutlich, dass diese Selbstheilung des Körpers eine feinfühlige Art benötigt. 

 

Wie funktioniert Ayurveda?

Ein vedisches Sprichwort lautet: „Was man sieht, wird man“. 

Die Grundlage der ayurvedischen Heilkunst basiert auf die Lehre der drei Doshas. Gesundheit bedeutet die Übereinstimmung von Geist, Körper und Gefühlen. Diese ganzheitlichen Prinzipien steuern sämtliche körperlich-geistigen Vorgänge und werden als Vata, Pitta und Kapha bezeichnet. Jedes Dosha ist in allen Zellen, Geweben und Organen vorhanden und alle gemeinsam üben demnach auch eine geistige Funktion aus. Diese Doshas schwingen miteinander wie ein einziges Klangbild. Sie befinden sich im Idealzustand in einem dynamischen Gleichgewicht. 

Das Miteinander der Doshas wird von sämtlichen Veränderungen und Handlungen, die uns umgeben, beeinflusst. Dazu zählen Tages- und Jahreszeiten, Essen und Wetter, Arbeit und Schlaf, Freude und Kummer. So besteht jeder Mensch als Individuum aus einem Resultat dieser ständig wechselnden fünf Elemente Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Die Gesetze der Natur regulieren Herzschlag, Körpertemperatur und einfach alles. Das ayurvedische Heilwissen ist heute weltweit wieder sehr beliebt. 

 

Hier erfahren Sie alles über die Aktivierung der Selbstheilung durch heißes Wasser trinken

 

Hier erfahren Sie alles über die Merkmale der einzelnen Doshas:

 

 

Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlbefinden Birgit Martens

 

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