Heilkraut Beinwell Beinwurz

Heilpflanzen und Heilkräuter Symphytum officinale

Beinwell Heilwirkung

Heilkräuter Beinwell – Anwendung u. Wirkung ©Maria Brzostowska-Fotolia.com

Beinwell oder Beinwurz (Symphytum officinale) wird auch als Beinheil, Schwarz- oder Wallwurz bezeichnet.

Der wertvollste Teil der Heilpflanze ist die schwarze Wurzel, deren wichtigster Wirkstoff das Allantoin ist.

Die Pflanze wird bei Beschwerden wie Halsschmerzen, Zahnweh, Durchblutungsstörungen, Herzschmerzen oder Menstruationsbeschwerden eingesetzt.

Nach Maria Treben hilft das Heilkraut auch gegen Gelenkschwellungen, rheumatischen Beschwerden, Gichtknoten u.v.m.

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Heilpflanze – Portrait

Der wertvollste Teil der Pflanze ist die schwarze Wurzel, die einer Rübe ähnelt. Die Heilpflanze erreicht eine Höhe von 60-90 cm. Sie zeigt einen kantigen Stiel mit lanzettförmigen behaarten, rauen Blätter. Die Blüten, die sich von Mai bis September zeigen, sind blauviolett oder weiss und sind ähnlich wie hängende Trauben angeordnet. Die Pflanze wächst auf nassen Wiesen. 

 

Heilende Inhaltsstoffe

Die heilenden Inhaltsstoffe in Beinwell sind: Schleimstoffe, Gerbstoffe, Allantoin, Cholin und Harz.

 

Heilwirkung Beinwell

Die Heilwirkung von Beinwell entfaltet sich bei:

  • Halsschmerzen
  • Zahnschmerzen
  • Durchblutungsstörungen
  • Menstruationsbeschewerden
  • Wunden
  • Knochenbrüche
  • Geschwüre

Nach Maria Treben hilft Beinwurz auch gegen:

  • Gelenkschwellungen
  • rheumatische Beschwerden
  • Knöchelausbuchtungen
  • Gichtknoten
  • Beschwerden des Verdauungstraktes

 

Tipps und Rezepte

Sitzbad bei Krampfadern – 200 g getrocknete Beinwurzblätter in einen Topf mit 5 Liter Wasser über Nacht kalt ansetzen. Am nächsten Tag den Topf zum Kochen bringen und alles ins warme Badewasser als Sitzbad hinzufügen, dass bis über die Nierengegend reichen sollte. Machen Sie das Sitzbad für 20 Minuten, 2 – 3 mal pro Woche wiederholen.

Warme Breiauflage bei Gichtknoten – 1 Esslöffel Beinwurzmehl in einer Tasse mit sehr heissem Wasser und 3-4 Tropfen Oliven- oder Weizenkeimöl zu einem Brei verrühren, auf ein Leinentuch streichen und warm auf die Stellen auflegen und umwickeln.

 

Achtung! Die hier empfohlenen Tipps sollen in keinem Fall den Rat des Arztes ersetzen.

 

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Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit Birgit Martens


 

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